Einblicke in Ubuntu 7.04

14. April 2007 Andi 4 Kommentare

Die nächste Version von Ubuntu mit dem Namen Feisty Fawn erscheint am 19. April 2007. Auf meinem Laptop verrichtet Ubuntu 7.04 schon seit einer Woche seinen Dienst. Von den neuen Funktionen bin ich wieder einmal total begeistert. Einfach klasse, wenn man mitansehen kann wie sich Ubuntu immer mehr zu einem Betriebssystem für “normale Leute” entwickelt.

Die folgenden Neuerungen sind mir gleich positiv aufgefallen:

Multimedia
Media-Player merken selbst, dass ihnen ein Codec fehlt und fragen beim Benutzer nach, ob er den passenden Codec installieren lässt. Das ist vorallem für Einsteiger eine große Hilfe. Aber auch “alten Hasen” erspart es lästige Arbeit.

Netzerwek
Der Netzwerk-Manager wurde erweitert. Man kann über ihn jetzt auch VPN-Verbindungen ganz einfach per Mausklick aktivieren und deaktvieren. Das ist wirklich sehr praktisch, wenn man öfter mit verschiedenen Netzen arbeitet. Neue VPN-Verbindungen kann man auch ganz bequem über einen Dialog anlegen (siehe Bild).

Shell
Wer über die Shell Programme aufruft, die gar nicht installiert sind erhält eine Meldung mit dem Hinweis auf Pakete, die das gewünschte Programm beinhalten.

Desktop-Effekte (3D-Desktop)
Eine der am häufigst erwähnten Änderungen in Ubuntu 7.04 ist sicherlich, dass man Desktop-Effekte (Transparenz von Fenstern, Desktops als Würfel, …) ganz einfach per Mausklick aktivieren kann (siehe Bild). Allerdings ist Compiz noch nicht sehr ausgereift und es gibt hin und wieder Probeleme.

Fazit
Wer Ubuntu noch nicht kennt sollte sich diese neue Version auf jeden Fall mal anschauen. Man kann sich Ubuntu 7.04 entweder konstenlos herunterladen und dann selbst eine CD brennen oder aber völlig kostenlos eine CD bestellen (https://shipit.ubuntu.com/).

Mehr Berichte über das neue Ubuntu gibt es hier:
heise.de
swissren.ch
avilon.eu
heyko.esenscity.de

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Günstige Backuplösung

4. April 2007 Andi 4 Kommentare

Nicht nur auf meinem Mail- und Webserver auch auf meinem PC gibt es einige Daten, die ich unter keinen Umständen verlieren möchte. Ich habe mich daher in letzter Zeit nach einer günstigen, sicheren und sinnvollen Backuplösung umgeschaut. Wichtig war mir, dass meine Backups verschlüsselt übertragen werden und wenn möglich auch verschlüsselt gelagert werden. Ich machte mich daher auf die Suche nach einem Webspace mit SSH-Zugang. Da in Deutschland Webspace recht teuer ist, habe ich mich auch nach Angeboten in anderen Ländern umgesehen und bin dabei auf hostmonster.com gestoßen. Dort bekommt man für 5,95 $ im Monat 200 GB Webspace mit 2.000 GB Traffic pro Monat. Ein SSH-Zugang ist ebenso enthalten wie eine kostenlose Domain. Unglaublich! Aber Angebote dieser Art findet man in den USA häufig.

Erfahrung mit Hostmonster
Nachdem ich das Angebot bestellt hatte, konnte ich schon nach 30 Minuten auf meinem Webspace und meine Domain zugreifen. Den SSH-Zugang musste man erst noch freischalten lassen, was nochmal ungefähr 2 Stunden dauerte. Positiv war ich vom Support via Chat überrascht. Dort wurden meine anfänglichen Fragen schnell und kompetent beantwortet. Seitdem nutze ich meinen Backupspace und hatte bisher keinerlei Aufälle.

Backup übertragen und verschlüsseln
Meine Backups übertrage ich gpg-verschlüsselt per SSH. Das ist meiner Meinung nach eine sinnvolle und sichere Lösung. Mein Script dazu sieht so aus:
#!/bin/bash
DATUM=$(date '+%Y-%m-%d')

tar cvf - /ordner/ | /usr/bin/gpg --symmetric --no-tty --passphrase-file "/ordner/gpg-passphrase" | ssh user@domain.net -p 22 "cat > /home/user/backup-$DATUM.tar.gpg"

Damit werden meine Daten gepackt, verschlüsselt und gleich per SSH auf den Webspace übertragen.

Bisher bin ich mit dieser Lösung 100%ig zufrieden und kann sie nur weiterempfehlen.

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Ubuntu – Bug #1

12. März 2007 Andi 2 Kommentare

In der Bug-Datenbank von Ubuntu bin ich heute auf den Bug mit der Nummer 1 gestoßen:

Microsoft has a majority market share in the new desktop PC marketplace. This is a bug, which Ubuntu is designed to fix.

(Quelle: launchpad.net)

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SSH – Verbindung aufrecht halten

10. März 2007 Andi Keine Kommentare

Wer über SSH auf einem anderen Rechner arbeitet kennt das Problem, dass die Verbindung z.B. von Routern nach einer bestimmten Zeit geschlossen werden. Abhilfe schafft hier die Option “ServerAliveInterval”.

In der Datei .ssh/config kann für jeden Host ein Intervall in Sekunden angegeben, in dem der Client Signale an den Server sendet um die Verbindung aufrecht zu erhalten. Könnte evtl. so aussehen:

Host server
HostName xx.xx.xx.xx
User username
Port 2221
ServerAliveInterval 120

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Traffic-Klau verhindern

19. Februar 2007 Andi 3 Kommentare

Das man Bilder im Internet nicht einfach von anderen Webseiten einbildet hat sich bei Beepworld, MySpace und ähnlichen Benutzern noch nicht herumgesprochen. Wer nämlich ein Bild von einer anderen Webseite einbindet lässt den Betreiber dieser Webseite den Traffic bezahlen. Nicht ganz fair!

Abhilfe schafft dafür bei Apache die Rewrite-Funktion. Einfach in einer .htaccess oder in der Config-Datei des entsprechenden VirtualHost folgende Zeilen eintragen:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(www\.)?eigenedomain\.de(/.*)?$ [NC]
RewriteRule \.(gif|jpg|jpeg)$ - [F]

Von nun an erscheinen die eigenen Bilder nicht mehr auf fremden Webseiten.

Mehr Infos zum Thema gibt es unter trafficklau.de.

Bild: itschidick – PHOTOCASE

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Visitors – Log-Dateien analysieren

18. Februar 2007 Andi Keine Kommentare

Website-Betreiber legen meist viel Wert auf ausführliche Statistiken. Sie möchten gerne wissen, wieviele Besucher ihre Webseite in letzter Zeit besucht haben, was die Besucher sich angeschaut haben und woher die Besucher gekommen sind. Praktisch jeder Webserver legt automatisch Log-Dateien an. Allerdings kann man aus diesem Datenberg kaum sinnvolle Informationen herauslesen. Hier kommen Programme wie z.B. Webalizer oder Awstats in’s Spiel. Beide Programme habe ich getestet und war recht unzufrieden. Es ist wirklich umständlich diese Programme zum Laufen zu bekommen. Auf der Suche nach Alternativen bin ich auf Visitors gestoßen. Das ist im Prinzip ein Kommandozeilenprogramm, dass als eingabe eine Log-Datei bekommt und damit eine HTML-Datei mit ausführlichen und übersichtlichen Statistiken erzeugt.

Wie Visitors im täglichen Betrieb aussieht kann man sich an den Statistiken für diesen Blog anschauen: www.widdix.de/stats

Unter Ubuntu installiert man Visitors ganz einfach per apt-get:
sudo apt-get install visitors

Zur Statistik-Erzeugung ruft man danach einfach folgenden Befehl auf:
visitors -A /pfad/access.log /pfad/statistik.html

Wer möchte, dass die Statistik regelmäßig aktualisiert wird trägt den Befehl einfach in die Crontab ein.

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Fastfood

15. Februar 2007 Andi 1 Kommentar

Beim Mc Donald’s Video Game schlüpft man selbst in die Rolle eines Mc Donald’s-Managers. Man muss sich mit Globalisierungsgegner herumschlagen, unmotivierte Mitarbeiter feuern, den Hormonanteil im Futter für die Rinder anpassen, Regenwald roden lassen und vieles mehr. Sollte man unbedingt mal gespielt haben.

Bild: Chris Bayer – PHOTOCASE

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Weltherrschaft!?

3. Februar 2007 Andi Keine Kommentare

Zwei Bachelor-Studenten der HS Ulm haben mit “Master Plan” einen wirklich sehenswerten und kritischen Film über Google gedreht. Anschauen!

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SSH – Es geht auch komfortabel!

31. Januar 2007 Andi Keine Kommentare

Wer sich öfters über SSH auf verschiedenen Rechner einloggt hat ganz schön was zu schreiben. Jedesmal muss der Befehl ssh user@rechner -p xxxx eingegeben werden. Da verliert man schnell den Überblick und vertippt sich leicht.

Aber SSH bietet eine ganz einfache Möglichkeit diese Tipparbeit einzusparen. Man muss einfach nur die Datei ~/.ssh/config verändern. Dort kann man dann z.B. folgendes eintragen:
Host serv
HostName 85.23.22.27
User testuser
Port 2244

Und ab sofort reicht der Befehl ssh serv um sich auf dem Rechner mit Username testuser einzuloggen. Wer jetzt noch statt Passwörtern Zertifikate verwendet muss bald gar nichts mehr eingeben. :)

(via linuxserverforum.de)

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Browsergame CruelWars startet in die nächste Runde

26. Januar 2007 Andi Keine Kommentare

CruelWarsBrowsergames gibt es viele. Die bekanntesten Vertreter sind OGame, Galaxywars, SteinZeitSpiel, … . Wie der Name schon sagt, werden Browsergames nur mit einem Browser gespielt. D.h. man kann von praktisch jedem Rechner aus am Spiel teilnehmen. Auf eine ausgefeilte Grafik muss man meist verzichten, dafür kann man gegen extrem viele menschliche Gegner antreten.

CruelWars ist ebenfalls ein kostenfreies Browsergame. Vor einigen Jahren habe ich dort noch aktiv mitgespielt. Jetzt ist die 4. Runde angekündigt momentan läuft die Voranmeldung. Wer auf der Suche nach einem netten Zeitvertreib ist, der sollte sich das unbedingt mal anschauen. Ich werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein. :) :)

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