Veröffentlichungen

Inkscape – PDF editieren

Inkscape ist OpenSource-Software und bietet verschiedene Funktionen zur Vektor-Bildbearbeitung. Seit Version 0.46, die heute erschienen ist, bietet Inkscape auch die Möglichkeit PDF-Dateien zu editieren. Da ich schon seit längerem nach so einer Möglichkeit suche, habe ich die Funktion gleich getestet. Das Editieren von PDF-Dateien hat auch problemlos funktioniert. Schade ist allerdings, dass man immer nur eine Seite eines PDF-Dokumentes zum Editieren öffnen kann.

Inkscape ist übrigens nicht nur für Linux sondern auch für Windows und OS X verfügbar.

Eine Anleitung für die Installtion unter Ubuntu 7.10 gibt es bei /home/zero . Ab Ubuntu 8.04 wird Inkscape 0.46 in den Quellen zu finden sein.

Finanzen online verwalten

Wenn am Ende vom Geld noch viel Monat übrig ist, kommt schnell die Frage auf: Wo geht eigentlich mein ganzes Geld hin? myGuV.de (GuV = Gewinn- und Verlust) bietet die Möglichkeit über die Ein- und Ausgaben online Buch zu führen. Es können verschiedene Konten angelegt werden (z.B. für Bargeld oder Giro-Konto). Dann können ganz bequem Ein- und Ausgaben erfasst werden. Anhand von Diagrammen und Aufstellungen kann man sich dann anschauen, wo das Geld hingeflossen ist. myGuV ist ein kostenloser Dienst, es ist nur eine Anmeldung erforderlich. Wer Interesse hat sollte sich den Demo-Account genauer anschauen und sich ein eigenes Bild machen.

Diashow als Bildschirmschoner

Mit Gnome unter Ubuntu kann man zwar als Bildschirmschoner eine Diashow auswählen, leider lässt sich aber der Ordner nicht frei wählen. Es wird der Standard-Bilder-Ordner von Gnome verwendet. Es gibt aber doch eine Möglichkeit, wie man den Ordner selbst definieren kann.

  • Bildschirmschoner GLSlideshow auswählen (siehe Bild)
  • Text-Datei ~/.xscreensaver anlegen (z.B. über nano -w ~/.xscreensaver)
  • Text-Datei mit folgendem Inhalt befüllen:
    chooseRandomImages: true
    imageDirectory: /home/user/bilder

Umleitung ohne mod_rewrite

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, eine URL umzuleiten. Ein Grund wäre z.B. die Suchmaschinenoptimierung. Man möchte, dass beim Aufruf domain.de gleich www.domain.de erscheint. Mit einem Apache-Webserver kann man dies über mod_rewrite und entsprechende Regeln lösen. Das ist allerdings etwas kryptisch und nicht auf den 1. Blick verständlich. Es gibt aber auch noch eine ältere aber sehr einfache und effektive Art für die Weiterleitung.

Man erstellt eine .htaccess-Datei mit folgendem Inhalt im Root-Verzeichnis des Webspaces:
Redirect permanent / http://www.domain.de

Jetzt werden automatisch alle Aufrufe an domain.de an www.domain.de weitergeleitet. Praktisch und effektiv!

(Photo: PHOTOCASE, bastian-dietz)

Verwandlungskünstler

Oft steht man vor dem Problem, dass eine Datei nicht im gewünschten Format vorliegt. Häufig können Videos z.B. nicht auf ein Handy übertragen werden, da sie nicht im dort weit verbreiteten 3gp-Format vorliegen. Es gibt haufenweise Programme, die dieses Problem lösen. Doch man muss lange suchen um ein freies Programm zu finden und muss es auf dem Rechner seiner Wahl installieren. Viel einfacher geht es mit media-convert.com. Dort können unglaublich viele Formate in andere Formate umgewandelt werden.

Es stehen unter anderem folgende Formate zur Verfügung:

  • Video 3gp, amv, mov, swf, mp4 und mpg
  • Musik mp3, aac, flac und mp4
  • Dokumente ppt, doc, otp und odp
  • Archive rar, zip, tgz und tar

Die Auswahl ist wirklich unglaublich groß. Zum Umwandeln kann man entweder eine Datei hochladen oder die Datei als URL eingeben. Für manche Formate erfolgt auch eine automatische Format-Auswahl.

Was ist deine Webseite wert?

Sitewert bietet eine praktische Übersicht darüber, welchen Status eine Webseite im WWW genießt. Über Sitewert können unter anderem folgenden Daten abgefragt werden: Platzierung bei Google, Google PageRank, Anzahl der Verlinkungen durch Blogs, … . Die Analyse dauert nicht lange und alle Informationen werden übersichtlich dargestellt. Ein nettes Tool für alle Was-auch-immer-Vergleicher!

P.S.: widdix.de hat einen Sitewert von 23.91 :)

(Photo: PHOTOCASE, nortys)

locales installieren

Um unter Ubuntu 6.06 nachträglich locales zu installieren verwendet man:

locale-gen de_DE.UTF-8

(via linux-alltag.de)

Miro – Fernsehen der Zukunft

MiroMiro ist ein nützliches Tool, mit dem man unter Window, Mac und Linux sein eigenes Fernsehprogramm zusammenstellen kann. Da Miro ein OpenSource-Projekt ist, kann das Programm kostenlos heruntergeladen werden. Über den Miro Guide kann man ganz einfach Channels abonnieren. Zur Zeit stehen ca. 2.500 Channels zur Verfügung. Darunter auch einige deutsche Angebote. Hat man einen Channel abonniert, so werden automatisch neue Beitrage nach ihrer Veröffentlichung heruntergeladen.

Interessante deutsche Channels sind: heute Journal, Neues aus der Anstalt, Toll!, Ubuntu Screencast, …

Miro ist außerdem in der Lage Video-Portale wie z.B. YouTube zu durchsuchen. Dabei können auch eigene Channels über Suchbegriffe definiert werden.

Miro ist in den Paketquellen von Ubuntu 7.10 enthalten, allerdings in einer etwas älteren Version. Wie man die aktuelle Version installiert ist unter getmiro.com genau beschrieben.

ProFTPD – Zugang ohne Shell

Wer seinen Benutzern über ProFTPD einen FTP-Zugang verschaffen möchte und dazu die normalen Linux-Benutzer zur Authentifizierung verwenden will, steht vor dem Problem, dass ProFTPD einen gültigen Shell-Zugang vorraussetzt.

Es gibt aber einen einfachen und sicheren Weg, bestimmten Benutzern nur Zugang über FTP zu erlauben:

  • Pseudo-Shell anlegen mit:
    cp /bin/false /bin/ftp
    echo "/bin/ftp" >> /etc/shells
  • /etc/passwd bearbeiten
    Jedem Benutzer, der nur einen FTP-Zugang erhalten soll nun einfach die Shell /bin/ftp zuweisen.

Cronjob – Mail abschalten

Wenn ein Cronjob ausgeführt wird, bekommt der ausführende Benutzer mit den Standarteinstellungen eine E-Mail mit der Ausgabe des abgelaufenen Programms. Dies kann manchmal nervig sein. Wer diese Benachrichtigungen abschalten möchte hängt einfach an die Zeile des betreffenden Cronjobs > /dev/null 2>&1 an. Ein möglicher Eintrag in der crontab würde dann so aussehen:

40 * * * * /root/scripts/blubb.sh > /dev/null 2>&1