Schmetterlinge im Bauch

24. September 2008 Andi 1 Kommentar

14 Tage ist es jetzt her, dass das iPhone 3G zu meinem täglichen Begleiter wurde. Höchste Zeit für einen ersten Erfahrungsbericht, der gleichzeitig auch eine die Kategorie “iPhone” in diesem Blog eröffnet. Gleich vorweg: ich bin total begeistert vom iPhone. Kaum zu glauben, was man aus einem Handy machen kann.

Die Entscheidung
Nachdem mein alter Mobilfunkvertrag vor einem Monat ausgelaufen war, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Mobilfunkvertrag und einem neuen Handy. Mobil auf eMails zugreifen zu könne, war ein wichtiges Entscheidungskriterium. In diesem Zusammenhang habe ich mir auch die BlackBerry-Geräte angeschaut. Das iPhone hat mich in dieser Hinsicht jedoch durch einen umfassenden IMAP-Client überzeugt. Im Preisvergleich war für mich der Complete S Tarif für das iPhone von T-Mobile sehr interessant. Nach langem Überlegen habe ich mich schließlich für das iPhone entschieden.

Erste Schritte
Nach der Bestellung wartete ich, aufgeregt wie ein Kind vor Weihnachten, auf die Lieferung meines iPhones. Als ich das iPhone endlich in den Händen hielt stellte sich schnell heraus, dass eine Installation von Windows wegen iTunes unabdingbar war. Erst hatte ich gehofft, iTunes in einer virtuellen Maschine unter Ubuntu betreiben zu können. Paradox: Apple hat mich dazu gebracht Microsoft Windows zu installieren. Nachdem iTunes installiert war, konnte ich dann endlich auch mein iPhone aktivieren.

Positives
Wirklich einmalig ist die Benutzerfreundlichkeit des iPhones. Die dynamische Tastatur z.B. ist sehr einfach zu benutzen. Auch längere Texte wie dieser Blog-Eintrag lassen sich problemlos erstellen. Auch die Verknüpfung der einzelnen Programme ist spitze.
Ein weiterer großer Vorteil ist der eMail-Client mit IMAP-Unterstützung und der Webbrowser. Sehr praktisch im täglichen Gebrauch ist die GPS-Funktion, die es ermöglicht auf der Karte von Google Maps die aktuelle Position anzeigen zu lassen.

Negatives
Natürlich gibt es auch einige Punkte, die mir negativ auffallen. Da ist zum einen die Akkulaufzeit zu nennen. Bei regem Gebrauch kommt man nicht darum herum, dass iPhone abends an die Steckdose zu hängen. Ansonsten ist mir bisher noch nichts aufgefallen, was mich gestört hat.

Soweit mein erster Erfahrungsbericht zum iPhone. Weitere Beiträge zur Kategorie “iPhone” werden folgen. Versprochen!

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Ext3 unter Windows

14. September 2008 Andi 2 Kommentare

Für alle, die von Windows auf eine Ext3-Partition zugreifen möchten, gibt es eine einfache Lösung: Ext2IFS. Das Tool ist schnell installiert. Nach der Installtion kann man unter Systemsteuerung unter ISF Drivers alle nötigen Einstellungen vornehmen. Der Lesezugriff auf Ext3-Partitionen funktioniert ohne Probleme. Den Schreibzugriff konnte ich noch nicht selbst testen. Da sollte man sich vorher noch genau informieren. Achja, Ext2IFS ist Freeware und kann uneingeschränkt verwendet werden.

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Spark

8. August 2008 Andi 1 Kommentar

In der letzten Zeit habe ich mich recht ausführlich mit Jabber beschäftigt. Dabei bin ich auch auf einen interessanten Jabber-Client gestoßen: Spark. Spark wird, wie der Jabber-Server Openfire, von Ignite Realtime entwickelt und steht ebenfalls unter GPL. Spark ist in Java implementiert. Das hat den Vorteil, dass man den Client unter Windows, Linux und Mac benutzen kann. Spark ist ansprechend gestaltet und sehr übersichtlich. Mich hat dennoch Gajim überzeugt, da es sich im Gegensatz zu Spark perfekt in Gnome einfügt.

Interessant ist auch das Projekt Spark Web. Es handelt sich dabei um einen Web-Client, der eine ordentlichen Funktionsumfang bietet. Spark Web ist in Flash implementiert. Spark Web eignet sich prima um von unterwegs auf seinen Jabber-Account zugreifen zu können. Eine Demo kann man sich unter spark.widdix.de ansehen.

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Gajim

3. August 2008 Andi Keine Kommentare

Warum ich finde, dass Jabber eine prima Alternative zu allen anderen IM-Diensten ist habe ich schon unter 10 Gründe für Jabber erläutert. Nach einigem Ausprobieren habe ich mittlerweile auch meinen Lieblingsclient für Jabber gefunden: Gajim.

Gajim wurde für GNOME entwickelt und passt sich prima in Ubuntu ein. Im Vergleich zu Pidgin unterstütz Gajim alle Jabber-Funktionen automatisch (z.B. Gruppenchat, IM-Gateways, …).

Gajim bietet folgende Funktionen: Chatfenster mit Tabs, Emoticons, Unterstützung für Gruppenchats, Datenübertragung, Lesezeichen für Räume, Trayicon, Rechtschreibprüfung, Tansporte (ICQ, AIM, MSN,…)

Gaijm ist in den Ubuntu-Quellen enthalten und kann daher ganz einfach installiert werden: apt-get install gajim

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Unnötige Updates

3. August 2008 Andi Keine Kommentare

Ich hatte in letzter Zeit immer wieder Probleme mit eine unstabilen System und habe mich außerdem über die vielen Updates gewundert, die jeden Tag auf meinem System installiert wurden. Dank Christoph weiß ich jetzt auch warum! Ich hatte die Proposed-Quellen aktiviert und dadurch Updates, die eigentlich zu Testzwecken dienen installiert.

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Medibuntu Paketquellen

2. August 2008 Andi Keine Kommentare

Die Medibuntu-Paketquellen sind wirklich praktisch. Mit Hilfe dieser Quellen ist die Unterstützung unterschiedlicher Medien-Formate (z.B. DVD) unter Ubuntu kein Problem mehr. Seit einiger Zeit hat sich die Adresse unter der die Medibuntu-Paketquellen zu erreichen sind geändert. Die Paketquellen sind jetzt über deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free einzubinden. Danach tut wieder alles wie gewohnt.

Eine Anleitung wie man Paketquellen einbindet findet sich bei ubuntuusers.de im Wiki.

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Bilschirmschoner “Bilderordner”

1. August 2008 Andi 2 Kommentare

Wer unter Ubuntu einen Bildschirmschoner (Screensaver) einrichten möchte, der Bilder aus einem bestimmten Ordner anzeigt hat es nicht ganz leicht. Über die grafische Oberfläche ist dies nicht möglich. Es gibt aber einen ganz einfach Trick, wie man dieses Problem lösen kann:

  1. unter System -> Einstellungen -> Bidlschirmschoner den Bildschirmschoner “Bilderordner” auswählen
  2. mit folgendem Befehl den Pfad zu den Bildern setzen, die der Bildschirmschoner verwenden soll: xdg-user-dirs-update –set PICTURES /home/user/pics
  3. zurücklehnen und Bilder genießen

In Ubuntu 7.04 gibt es übrigens einen Bug der dazu führt, dass alle Bilder aus dem Home-Verzeichnis benutzt werden. Auch dies kann man durch das Vorgehen oben beheben.

Problemlösung gefunden bei tonnenbrand.

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Openfire – Jabber-Server

27. Juli 2008 Andi Keine Kommentare

Im vorherigen Beitrag 10 Gründe für Jabber habe ich schon erwähnt, was die Vorteile von Jabber sind. Ein großer Vorteil von Jabber ist, dass man einen eigenen Jabber-Server betreiben kann und damit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten behält (und natürlich auch viele nützliche Plugins benutzen kann). Über das Wiki von ubuntuusers.de bin ich auch Openfire aufmerksam geworden. Openfire wird von Ignite Realtime entwickelt und wurde unter GPL veröffentlich.

Features

  • in Java implementiert
  • Konfiguration vollständig über übersichtliches Webinterface möglich
  • interne Datenbank oder Datenbank-Anbindung (MySQL, …)

Plugins

  • IM-Gateway (AOL Instant Messenger, Gadu-Gadu, ICQ, IRC, MSN, Yahoo! Messenger) für die Anbindung an andere IM-Netzwerke
  • Broadcast für Broadcast-Nachrichten (Nachricht an viele Benutzer)
  • Content Filter um den Inhalt von Nachrichten filtern zu können
  • Monitoring Service für die Überwachung des Jabber-Servers
  • und viele mehr

Installation (unter Ubuntu 6.06)

  • Java installieren mit apt-get install sun-java5-jre
  • Openfire herunterladen von igniterealtime.org/downloads (tar.gz-Version)
  • Archiv entpacken mit tar xvfz openfire_3_5_2.tar.gz
  • Openfire starten mit ./bin/openfire start
  • Konfiguration starten mit dem Browser domain.tld:9090 aufrufen und dem Wizard folgen

Versucht man Openfire auf einem vServer/VPS zu starten sollte man die Datei ./bin/openfire anpassen. Dort müssen bei den Aufrufen von java noch die Paramter -Xms12m -Xmx24m eingefügt werden. Ansonsten versucht die VM von Java zu viel Speicher zu reservieren und der Server bricht beim Starten ab.

weitere Informationen zu Openfire gibt es im Wiki von ubuntuusers.de.

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10 Gründe für Jabber

27. Juli 2008 Andi 2 Kommentare

Instant Messaging (IM) ist ein praktischer Dienst im Web. Gegenüber eMail hat IM den Vorteil, dass man direkter kommunizieren kann. So sieht man z.B. ob der Kommunikationspartner gerade online ist. Es gibt eine vielzahl von unterschiedlichen IM-Diensten im Web: ICQ, MSN und Skype um nur einige davon zu nennen. Diese Dienste haben eines gemeinsam: sie werden von Unternehmen betrieben, die Geld verdienen möchten und basieren meist auf geschlossenen Protokollen. Das hört sich erstmal nicht dramatisch an, denn die Anbieter stellen ihren Dienst schließlich kostenlos zur Verfügung. Wirft man allerdings einen Blick in die AGBs dieser Anbieter sieht das nicht mehr ganz so rosig aus. Bei ICQ gibt man z.B. das Copyright an den versendeten Nachrichten auf.

You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ LLC. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it. Quelle: ICQ

Neben den proprietären IM-Diensten gibt es auch einen offnen Dienst: Jabber. Jabber ist ein offenes Protokoll und kann frei verwendet werden.

10 Gründe für Jabber (und gegen ICQ, MSN & Co.)

  1. Jabber ist freie Software.
  2. Bei Jabber gibt es keine nervige Werbung.
  3. Jabber ist für alle Plattformen (Window, Linux, Mac, …) verfügbar.
  4. Die Ausfallsicherheit bei Jabber ist sehr hoch, da es keinen Single-Point-Of-Failure gibt (vgl. Login bei ICQ)
  5. Jabber ist sicher, da die Kommunikation zwischen Client und Server kann verschlüsselt werden.
  6. Mehrere simultane Logins. Bei Jabber kann man sich mehrfach anmelden z.B. von Handy, daheim und im Büro.
  7. Jeder kann einen eigenen Jabber-Server aufsetzen und hat damit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten.
  8. Jabber bietet die Möglichkeit eine Verbindung zu anderen Netzwerken wie z.B. ICQ und MSN aufzubauen. Somit kann man über Jabber auch Freunde erreichen, die keinen Jabber-Account haben.
  9. Jabber bietet alle Funktionen, die man aus anderen IM-Netzwerken kennt (z.B. Chat-Räume, Gruppen, …).
  10. Jabber wird auch von Unternehmen verwendet.

weitere Argumente für Jabber: deshalbfrei.org, ulm.ccc.de, waterstorm.de und daniel.omschallom.com

Für mich sind das genügend gute Argumente um nach und nach auf Jabber umzusteigen. In nächster Zeit werden daher Artikel folgen, die die Einrichtung von Jabber unter Ubuntu genauer beschreiben.

Bildquelle: PHOTOCASE kallejipp

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CreepSmash

20. Juli 2008 Andi 1 Kommentar

Zugegeben es gibt unzählige Spiele, die das Spielprinzip “TowerDefence” aufgegriffen haben. Die Portalseite TowerDefenseHQ listet viele unterschiedliche Varianten dieser Spielidee auf. Studenten der HfT Stuttgart haben die Spielidee jedoch auf eine ganz neue Art erweitert. CreepSmash ist ein Multiplayer-Spiel. Ein Spieler bekommt damit nicht nur die Aufgabe durch das Aufbauen einer geeigneten Abwehr sein Spielfeld zu verteidigen sondern wird gleichzeitig auch zum taktischen Angreifer. Natürlich gibt es eine Highscore-Liste, die den Suchtfaktor noch fördert. Wer Spaß am taktischen Zocken hat, sollte sich CreepSmash unbedingt anschauen.

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