Gepostet am 12. Dezember 2008 ¬ 21:01h.Andi
Es gibt nichts, was es nicht gibt. Zumindest im Bereich OpenSource-Software, scheint das wohl zu stimmen. Vor kurzem bin ich über Ultrastar gestolpert. Ultrastar ist eine Karaoke-Software, ähnlich wie das bekannte Singstar.
Ultrastar ist OpenSource und damit frei und kostenlos verfügbar. Es sind Versionen für Windows, OS X und Linux verfügbar. Wer Ubuntu benutzt kann Ultrastar ganz einfach über den Paketmanager installieren. Alle anderen werden bei SourceForge fündig.
Damit der Spaß losgehen kann fehlen nach der Instalation von Ultrastar noch zwei Dinge: ein Mikrofon, dass am Computer angeschlossen wird und das passende Liedgut für Ultrastar. Ein Mikrofon muss man sich, falls noch nicht vorhanden wohl im Laden kaufen. Es reicht aber ein ganz einfaches Mikrofon mit 3.5mm-Klinken-Stecker. Liedgut aufzutreiben ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht ganz so einfach. Eine kurze Google-Suche sollte einem aber auf jeden Fall weiterhelfen.
weiterlesen
http://ultrastar.bplaced.net
http://ultra-star.de
http://blog.ripanti.de/2008/10/10/singstar-war-gestern/
Bilquelle: Bastografie / photocase.com
Gepostet am 12. Dezember 2008 ¬ 17:55h.Andi
Es gibt eine Applikation für das iPhone, die ich wirklich nützlich finde. Fahrplan heißt die Applikation, die kostenlos über den AppStore installiert werden kann.
Fahrplan bietet die Möglichkeit von unterwegs komfortabel auf den Fahrplan der Deutschen Bahn zuzugreifen. Das ist zwar theoretisch auch über mobile.bahn.de möglich. Die Verbindungssuche dort, ist aber alles andere als benutzerfreundlich.
Zum Auswählen von Bahnhöfen als Ziel- oder Abfahrtsbahnhof kann man bei Fahrplan drei Möglichkeiten in Anspruch nehmen:
- die Umgebungssuche, bei der alle Haltestellen in der aktuellen Umgebung angezeigt werden
- die Favoriten-Liste, in der man häufig verwendete Haltestellen speichern kann
- eine allgemeine Suche nach Name
Mit Fahrplan kann man Verbindungen suchen, den Ankunfts- bzw. Abfahrtsfahrplan einer Haltestelle anzeigen und sich eine Haltestelle auf einer Karte anzeigen lassen.
Mit diesen Funktionen findet man ganz sicher immer die passende Verbindung von unterwegs. Praktisch und ein Must-Have für alle Bahn-Fahrer.
Gepostet am 31. Oktober 2008 ¬ 11:58h.Andi
Gestern wurde Ubuntu 8.10 unter dem Namen Intrepid Ibex (Unerschrockener Steinbock) veröffentlicht. Ich hab mich über dieses leicht verfrühte Geburtstagsgeschenk ganz besonders gefreut. Ist schon so, dass Canonical das Release extra so gelegt hat, oder? Das bild ich mir auf jeden Fall mal ein.
Habe bei diesem Release zum ersten Mal seit sehr langer Zeit statt einer Neuinstalltion ein Upgrade von 8.04 auf 8.10 durchgeführt. Das hat auch ohne Probleme funktioniert.
Upgrade
- Unter “System” -> “Systemverwaltung” -> “Software-Paketquellen” im Reiter “Aktualisierung” unter “Freigabe-Aktualisierung” sollte man “Übliche Freigaben” auswählen.
- Datensicherung anlegen
- Update über
sudo update-manager -c das Upgrade starten
Neuinstallation
- Datensicherung anlegen.
- ISO-Image herunterladen (http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads)
- CD brennen
- Installtion von CD
Bildquelle: PHOTOCASE Andreas F.
Gepostet am 4. Oktober 2008 ¬ 15:27h.Andi
Seit einigen Tagen ließ sich mein Num-Block nicht mehr aktivieren. Erstmal hat mich das nicht weiter gestört, aber auf die Dauer war es dann doch lästig. Deshalb kurz bei Google gesucht und folgende Lösung gefunden:
- Einstellungen für Tastatur öffnen (System -> Eintellungen -> Tastatur)
- Unter “Maustasten” dort die Funktion “Mauszeiger per Tastatur steuern” deaktivieren
Das war alles.
Gepostet am 25. September 2008 ¬ 21:38h.Andi
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und anders als Weihnachten kommt ein Ubuntu-Release gleich zweimal im Jahr. Und das beschert jede Menge Freude beim Update auf die neue Version.
Auf folgende Veränderungen freue ich mich am meisten:
- - Network Manager bekommt die möglichkeit feste IP-Adressen zu verwalten
- - Verschlüsseltes Home-Verzeichnis (ecryptfs-utils)
- - X.Org 7.4 (Hoffentlich ohne nervige Bugs)
- - Dateimanger Nautilus mit Tab-Support
Zugegeben, dass sind keine riesen Neuerungen. Dennoch kommt langsam aber sicher Vorfreude auf!
Gepostet am 24. September 2008 ¬ 20:45h.Andi
Wordpress heißt die OpenSource-Applikation aus dem AppStore von Apple, mit der man bequem mobil bloggen kann. Vorraussetzung dafür ist ein iPhone oder ein iPod Touch sowie ein Wordpress-Blog. Damit das Bloggen funktioniert muss man als Wordpress-Admin folgende Einstellungen unter “Schreiben” aktivieren: “Atom Publishing Protocol” und “XML-RPC”.
Wordpress (iPhone-Applikation) bietet folgende Funktionen: Kategorie auswählen, Tags hinzufügen, Bilder/Photo hinzufügen, offline Publishing und vieles mehr. Praktich für unterwegs.
weitere Informationen unter: iphone.wordpress.org
Gepostet am 24. September 2008 ¬ 10:58h.Andi
14 Tage ist es jetzt her, dass das iPhone 3G zu meinem täglichen Begleiter wurde. Höchste Zeit für einen ersten Erfahrungsbericht, der gleichzeitig auch eine die Kategorie “iPhone” in diesem Blog eröffnet. Gleich vorweg: ich bin total begeistert vom iPhone. Kaum zu glauben, was man aus einem Handy machen kann.
Die Entscheidung
Nachdem mein alter Mobilfunkvertrag vor einem Monat ausgelaufen war, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Mobilfunkvertrag und einem neuen Handy. Mobil auf eMails zugreifen zu könne, war ein wichtiges Entscheidungskriterium. In diesem Zusammenhang habe ich mir auch die BlackBerry-Geräte angeschaut. Das iPhone hat mich in dieser Hinsicht jedoch durch einen umfassenden IMAP-Client überzeugt. Im Preisvergleich war für mich der Complete S Tarif für das iPhone von T-Mobile sehr interessant. Nach langem Überlegen habe ich mich schließlich für das iPhone entschieden.
Erste Schritte
Nach der Bestellung wartete ich, aufgeregt wie ein Kind vor Weihnachten, auf die Lieferung meines iPhones. Als ich das iPhone endlich in den Händen hielt stellte sich schnell heraus, dass eine Installation von Windows wegen iTunes unabdingbar war. Erst hatte ich gehofft, iTunes in einer virtuellen Maschine unter Ubuntu betreiben zu können. Paradox: Apple hat mich dazu gebracht Microsoft Windows zu installieren. Nachdem iTunes installiert war, konnte ich dann endlich auch mein iPhone aktivieren.
Positives
Wirklich einmalig ist die Benutzerfreundlichkeit des iPhones. Die dynamische Tastatur z.B. ist sehr einfach zu benutzen. Auch längere Texte wie dieser Blog-Eintrag lassen sich problemlos erstellen. Auch die Verknüpfung der einzelnen Programme ist spitze.
Ein weiterer großer Vorteil ist der eMail-Client mit IMAP-Unterstützung und der Webbrowser. Sehr praktisch im täglichen Gebrauch ist die GPS-Funktion, die es ermöglicht auf der Karte von Google Maps die aktuelle Position anzeigen zu lassen.
Negatives
Natürlich gibt es auch einige Punkte, die mir negativ auffallen. Da ist zum einen die Akkulaufzeit zu nennen. Bei regem Gebrauch kommt man nicht darum herum, dass iPhone abends an die Steckdose zu hängen. Ansonsten ist mir bisher noch nichts aufgefallen, was mich gestört hat.
Soweit mein erster Erfahrungsbericht zum iPhone. Weitere Beiträge zur Kategorie “iPhone” werden folgen. Versprochen!
Gepostet am 14. September 2008 ¬ 21:53h.Andi
Für alle, die von Windows auf eine Ext3-Partition zugreifen möchten, gibt es eine einfache Lösung: Ext2IFS. Das Tool ist schnell installiert. Nach der Installtion kann man unter Systemsteuerung unter ISF Drivers alle nötigen Einstellungen vornehmen. Der Lesezugriff auf Ext3-Partitionen funktioniert ohne Probleme. Den Schreibzugriff konnte ich noch nicht selbst testen. Da sollte man sich vorher noch genau informieren. Achja, Ext2IFS ist Freeware und kann uneingeschränkt verwendet werden.
Gepostet am 8. August 2008 ¬ 17:58h.Andi
In der letzten Zeit habe ich mich recht ausführlich mit Jabber beschäftigt. Dabei bin ich auch auf einen interessanten Jabber-Client gestoßen: Spark. Spark wird, wie der Jabber-Server Openfire, von Ignite Realtime entwickelt und steht ebenfalls unter GPL. Spark ist in Java implementiert. Das hat den Vorteil, dass man den Client unter Windows, Linux und Mac benutzen kann. Spark ist ansprechend gestaltet und sehr übersichtlich. Mich hat dennoch Gajim überzeugt, da es sich im Gegensatz zu Spark perfekt in Gnome einfügt.
Interessant ist auch das Projekt Spark Web. Es handelt sich dabei um einen Web-Client, der eine ordentlichen Funktionsumfang bietet. Spark Web ist in Flash implementiert. Spark Web eignet sich prima um von unterwegs auf seinen Jabber-Account zugreifen zu können. Eine Demo kann man sich unter spark.widdix.de ansehen.
Gepostet am 3. August 2008 ¬ 11:36h.Andi
Warum ich finde, dass Jabber eine prima Alternative zu allen anderen IM-Diensten ist habe ich schon unter 10 Gründe für Jabber erläutert. Nach einigem Ausprobieren habe ich mittlerweile auch meinen Lieblingsclient für Jabber gefunden: Gajim.
Gajim wurde für GNOME entwickelt und passt sich prima in Ubuntu ein. Im Vergleich zu Pidgin unterstütz Gajim alle Jabber-Funktionen automatisch (z.B. Gruppenchat, IM-Gateways, …).
Gajim bietet folgende Funktionen: Chatfenster mit Tabs, Emoticons, Unterstützung für Gruppenchats, Datenübertragung, Lesezeichen für Räume, Trayicon, Rechtschreibprüfung, Tansporte (ICQ, AIM, MSN,…)
Gaijm ist in den Ubuntu-Quellen enthalten und kann daher ganz einfach installiert werden: apt-get install gajim