Bei der Suche nach einem Programm, mit dem ich WMA-Dateien in MP3-Dateien umwandeln kann bin ich auf den SoundConverter gestoßen. Mit diesem Programm ist es möglich WMA und viele andere Formate in MP3, OGG, FLAC oder WAV umzuwandeln.
Unter Ubuntu installiert man das Programm ganz einfach mit folgendem Befehl:
sudo apt-get install soundconverter
Endlich keine nervigen WMA-Dateien mehr in der Musiksammlung.
Google Mail bindet Google Talk mit ein. Laut golem.de hat Google in den USA damit begonnen Google Talk direkt als IM-Client in Google Mail einzubauen. Es sind sogar schon erste Screenshots veröffentlicht.
Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein bis auch deutsche User diesen Service benutzen dürfen. Schon jetzt ist es in Google Mail möglich Chat-Protokolle von Google Talk einzubinden und zu archivieren. Diese Funktion wird allerdings nur sichtbar, wenn man als Sprache “English (US)” auswählt. Eine deutsche Übersetzung ist zur Zeit nicht vorhanden.
Da Google Talk auf einem Jabber-Server basiert kann man auch mit Ubuntu leicht darauf zugreifen. Eine Anleitung, wie man Gaim dazu bringt mit Google Talk zu sprechen findet man hier.
Wer den VoIP-Service von Google Talk nutzen möchte kommt aber nicht daran vorbei den Google Talk-Client zu installieren.
Google Talk funktioniert nur zusammen mit einem Google Mail-Account. Leider ist eine direkte Registrierung nicht möglich, da sich Google Mail noch in der Beta-Phase befindet. Wer eine Einladung zu Google Mail haben möchte kann sich gerne bei mir melden.
Unter Windows ist es ohne zusätzliche Software nicht möglich das ganze System zu sichern. Wer versucht C:/ in ein ZIP-Archiv zu packen wir kläglich scheitern. Unter Ubuntu ist aber genau das möglich. Man kann einfach seine ganzen Dateien und Ordner in eine TAR-Datei packen.
Die folgende Anleitung ist eine Überstzung/Anlehnung an ein HOWTO von Heliode, dass auf ubuntuforums.org veröffentlicht wurde.
Mit diesem Kommando werden alle Dateien und Ordner gepackt:
sudo tar cvpzf backup.tgz / –exclude=/proc –exclude=/lost+found –exclude=/backup.tgz –exclude=/mnt –exclude=/sys
Dabei steht das c für “create” d.h. das Archiv backup.tgz wird erstellt. Das v steht für “verbose” was soviel wie gesprächig heißt, d.h. wir bekommen während dem Vorgang genau Informationen über den Verlauf. Das p steht für “preserve permissions”, d.h. alle Rechte bleiben erhalten. Das z steht für “gezip” und fügt damit dem Archiv eine Komprimierung hinzu. Und hinter dem f steht der Dateiname für unser Archiv.
Damit keine unwichtigen Dateien mitgesichert werden können die Ordner /proc /lost+found /mnt /sys und natürlich das Archiv selbst ausgenommen werden. Dazu gibt man einfach –exclude=/ordner an. Wichtig: Man sollte evtl. noch andere gemountente Ordner ausnehmen, da die Sicherungsdatei sonst zu groß wird.
Mit dem folgenden Befehl kann das Backup eingespielt werden. Aber Vorsicht: es werden dabei alle Dateien durch die Version im TAR-Archiv überschrieben.
sudo tar xvpfz backup.tgz -C /
Laptop-Benutzer kennen das Problem: kaum hat meinen seinen Laptop vom LAN-Kabel getrennt muss man umständlich auf eine WLAN-Verbindung umstellen. Wer dann zusätzlich noch in verschiedenen WLAN-Netzwerken zu hause ist hat jede Menge zu konfigurieren.
Unter Ubuntu gibt es allerdings ein sehr praktisches Tool, dass genau diesem Problem auf die Pelle rückt. network-manager heißt das Programm, dass einfach über apt-get installiert werden kann. Nach der Installation muss man einmal alle verfügbaren Netzwerkverbindungen einrichten, d.h. z.B. die verschiedenen Schlüssel für die Netzwerke zu hinterlegen. Danach schaltet der Network-Manager automatisch zwischen LAN- und WLAN-Verbindungen hin und her. Wer will kann natürlich auch manuell (1 Klick genügt) eingreifen.
Bei mir machte das Programm am Anfang Probleme und Gnome startete nicht mehr richtig. Ich rufe daher den Network-Manager mit folgendem Befehl beim Start auf (konfiguriert über System -> Einstellungen -> Sitzungen -> Startprogramme): nm-applet –sm-disable
Ein Dankeschön an den Ubuntu Blog, der mich mit diesem Artikel auf diese Idee gebracht hat.
Wer tortz Alternativen zum Lesen von PDF-Dateien auch unter Ubuntu nicht auf Adobe Reader 7.0 verzichten will, kann sich die Englische-Version ganz einfach per apt-get installieren.
Das benötigte Packet heißt acroread und ist in den Multiverse-Quellen zu finden.
Mehr Infos gibt es im Wiki von ubuntuusers.de.
Mit diesem Desktop-Bild wird es auf jedem Ubuntu-System so richtig Winter!
Mehr tolle Hintergrundbilder gibt es unter arts.ubuntulinux.org.
Wer häufig an verschiedenen PCs arbeitet oder aber immer wieder vergisst seine Bookmarks zu sichern, für den ist der Service von del.icio.us sicher sehr hilfreich.
del.icio.us ermöglicht es Bookmarks online zu speichern und zu verwalten. Jedem Bookmark können verschiedene Tags zugeordnet werden, nach denen man die Bookmarks später sortieren kann. Damit es nicht zu unübersichtlich wird ist es auch möglich verschiedene Tags in Kategorien zusammenzufassen.
del.icio.us ist sehr benutzerfreundlich und erfreut immer wieder mit praktischen Funktionen.
Anfänger haben es mit Ubuntu nicht immer ganz einfach. Man muss den passenden Grafikkartentreiber nachinstallieren, MP3s werden standartmäßig auch nicht unterstützt und Firefox weigert sich Java und Flash anzuzeigen.
Damit man nicht sinnlose Stunden im Wiki und bei der Installation von Packeten vergeudet gibt es ein praktisches Script, dass einem die meisten dieser Schritte automatisiert abnimmt.
Automatix heißt dieses Script. Mehr Infos gibt es im passenden Thread des ubuntuusers.de-Forums: Automatix-Skript in deutscher Version
Dort kann auch die deutschsprachige Version heruntergeladen werden.
Beim Arbeiten am PC kann es praktisch sein, dass man mit selbst definierten Tastenkombinationen bestimmte Programme ausführen kann. Diese Einstellung ist in Ubuntu etwas versteckt, aber sehr hilfreich.
Um eine neue Tasenkombination anzulegen geht man am Besten so vor:
- Anwendungen > Systemwerkzeuge > Konfigurationseditor öffnen
- im Konfigurationseditor die Seite apps > metacity > global_keybindings auswählen
- die Einträge run_command_1 bis run_command_12 können jetzt mit einer frei wählbaren Tastenkombination belegt werden (z.B. F für die Tastenkombination Alt + F )
- jetzt muss unter apps > metacity > keybinding_commands noch der passende Befehl eingegeben werden. Also z.B. bei command_1 den Wert “firefox? zuordnen
Drückt man jetzt die Tastenkombination Alt + F wird automatisch firefox gestartet.