Unter Ubuntu 9.04 mit Compiz war bei mir das Problem, dass sich Pidgin ungefragt auf allen Arbeitsflächen in der Taskleiste (unten) eingenistet hat. Die Lösung wie man Pidgin dazu bringen kann nur auf einer Arbeitsfläche zu erscheinen ist relativ einfach.
- Plugin pidgin-extprefs mit
apt-get install pidgin-extprefs installieren.
- Pidgin (neu-)starten.
- In Pidgin unter “Werkzeuge” > “Plugins” > “Extended Preferences” > “Plugin konfigurieren” die Option “Show buddy list entry in taskbar” deaktivieren. (siehe Bild)
Meine privaten Daten lass ich am liebsten über Facebook weiterverkaufen. Facebook bietet die Möglichkeit mit seinen Freunden direkt über das Web zu chatten. Üblicherweise läuft der Chat dabei im Browser. Das ist nicht immer praktisch. Es gibt allerdings ein Plugin für Pidgin, dass es ermöglicht mit Facebook-Freunden zu chatten.
Das Plugin kann unter Ubuntu ganz einfach installiert werden:
- Plugin herunterladen (deb-Paket von http://code.google.com/p/pidgin-facebookchat/)
- pidgin-facebookchat-1.47.deb installieren
- Pidgin neustarten
- Facebook-Konto hinzufügen
Danach kann man über Pidgin auch mit seinen Facebook-Kontakten chatten. Danke an mzungu für die Idee!
Bin heute zum zweiten Mal auf das Problem gestoßen, dass es nicht möglich war mit OpenOffice einen Serienbrief zu erstellen. Grund war, dass man keine ods-Dateien als Datenquelle für einen Serienbrief auswählen konnte. Nach einigem Überlegen ist mir dann endlich die Lösung für das Problem eingefallen. Das Problem hatte ich nämlich schon einmal gelöst:
sudo aptitude install openoffice.org-base
Mit diesem Befehl installiert man die Datenbank-Komponente von OpenOffice. Nach einem Neustart von OpenOffice kann man dann den Serienbrief wie gewünscht erstellen.
Es gibt nichts, was es nicht gibt. Zumindest im Bereich OpenSource-Software, scheint das wohl zu stimmen. Vor kurzem bin ich über Ultrastar gestolpert. Ultrastar ist eine Karaoke-Software, ähnlich wie das bekannte Singstar.
Ultrastar ist OpenSource und damit frei und kostenlos verfügbar. Es sind Versionen für Windows, OS X und Linux verfügbar. Wer Ubuntu benutzt kann Ultrastar ganz einfach über den Paketmanager installieren. Alle anderen werden bei SourceForge fündig.
Damit der Spaß losgehen kann fehlen nach der Instalation von Ultrastar noch zwei Dinge: ein Mikrofon, dass am Computer angeschlossen wird und das passende Liedgut für Ultrastar. Ein Mikrofon muss man sich, falls noch nicht vorhanden wohl im Laden kaufen. Es reicht aber ein ganz einfaches Mikrofon mit 3.5mm-Klinken-Stecker. Liedgut aufzutreiben ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht ganz so einfach. Eine kurze Google-Suche sollte einem aber auf jeden Fall weiterhelfen.
weiterlesen
http://ultrastar.bplaced.net
http://ultra-star.de
http://blog.ripanti.de/2008/10/10/singstar-war-gestern/
Bilquelle: Bastografie / photocase.com
Gestern wurde Ubuntu 8.10 unter dem Namen Intrepid Ibex (Unerschrockener Steinbock) veröffentlicht. Ich hab mich über dieses leicht verfrühte Geburtstagsgeschenk ganz besonders gefreut. Ist schon so, dass Canonical das Release extra so gelegt hat, oder? Das bild ich mir auf jeden Fall mal ein.
Habe bei diesem Release zum ersten Mal seit sehr langer Zeit statt einer Neuinstalltion ein Upgrade von 8.04 auf 8.10 durchgeführt. Das hat auch ohne Probleme funktioniert.
Upgrade
- Unter “System” -> “Systemverwaltung” -> “Software-Paketquellen” im Reiter “Aktualisierung” unter “Freigabe-Aktualisierung” sollte man “Übliche Freigaben” auswählen.
- Datensicherung anlegen
- Update über
sudo update-manager -c das Upgrade starten
Neuinstallation
- Datensicherung anlegen.
- ISO-Image herunterladen (http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads)
- CD brennen
- Installtion von CD
Bildquelle: PHOTOCASE Andreas F.
Seit einigen Tagen ließ sich mein Num-Block nicht mehr aktivieren. Erstmal hat mich das nicht weiter gestört, aber auf die Dauer war es dann doch lästig. Deshalb kurz bei Google gesucht und folgende Lösung gefunden:
- Einstellungen für Tastatur öffnen (System -> Eintellungen -> Tastatur)
- Unter “Maustasten” dort die Funktion “Mauszeiger per Tastatur steuern” deaktivieren
Das war alles.
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und anders als Weihnachten kommt ein Ubuntu-Release gleich zweimal im Jahr. Und das beschert jede Menge Freude beim Update auf die neue Version.
Auf folgende Veränderungen freue ich mich am meisten:
- - Network Manager bekommt die möglichkeit feste IP-Adressen zu verwalten
- - Verschlüsseltes Home-Verzeichnis (ecryptfs-utils)
- - X.Org 7.4 (Hoffentlich ohne nervige Bugs)
- - Dateimanger Nautilus mit Tab-Support
Zugegeben, dass sind keine riesen Neuerungen. Dennoch kommt langsam aber sicher Vorfreude auf!
Für alle, die von Windows auf eine Ext3-Partition zugreifen möchten, gibt es eine einfache Lösung: Ext2IFS. Das Tool ist schnell installiert. Nach der Installtion kann man unter Systemsteuerung unter ISF Drivers alle nötigen Einstellungen vornehmen. Der Lesezugriff auf Ext3-Partitionen funktioniert ohne Probleme. Den Schreibzugriff konnte ich noch nicht selbst testen. Da sollte man sich vorher noch genau informieren. Achja, Ext2IFS ist Freeware und kann uneingeschränkt verwendet werden.
In der letzten Zeit habe ich mich recht ausführlich mit Jabber beschäftigt. Dabei bin ich auch auf einen interessanten Jabber-Client gestoßen: Spark. Spark wird, wie der Jabber-Server Openfire, von Ignite Realtime entwickelt und steht ebenfalls unter GPL. Spark ist in Java implementiert. Das hat den Vorteil, dass man den Client unter Windows, Linux und Mac benutzen kann. Spark ist ansprechend gestaltet und sehr übersichtlich. Mich hat dennoch Gajim überzeugt, da es sich im Gegensatz zu Spark perfekt in Gnome einfügt.
Interessant ist auch das Projekt Spark Web. Es handelt sich dabei um einen Web-Client, der eine ordentlichen Funktionsumfang bietet. Spark Web ist in Flash implementiert. Spark Web eignet sich prima um von unterwegs auf seinen Jabber-Account zugreifen zu können. Eine Demo kann man sich unter spark.widdix.de ansehen.
Warum ich finde, dass Jabber eine prima Alternative zu allen anderen IM-Diensten ist habe ich schon unter 10 Gründe für Jabber erläutert. Nach einigem Ausprobieren habe ich mittlerweile auch meinen Lieblingsclient für Jabber gefunden: Gajim.
Gajim wurde für GNOME entwickelt und passt sich prima in Ubuntu ein. Im Vergleich zu Pidgin unterstütz Gajim alle Jabber-Funktionen automatisch (z.B. Gruppenchat, IM-Gateways, …).
Gajim bietet folgende Funktionen: Chatfenster mit Tabs, Emoticons, Unterstützung für Gruppenchats, Datenübertragung, Lesezeichen für Räume, Trayicon, Rechtschreibprüfung, Tansporte (ICQ, AIM, MSN,…)
Gaijm ist in den Ubuntu-Quellen enthalten und kann daher ganz einfach installiert werden: apt-get install gajim