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Archiv für die Kategorie ‘Ubuntu’

Ubuntu 10.04 ist da!

30. April 2010 Andi 5 Kommentare

Seit gestern ist Ubuntu 10.04 verfügbar. Das Relase trägt den Codenamen “Lucid Lynx” und enthält viele Neuerungen und Weiterentwicklung (siehe Relase Notes). Ein Upgrade auf Ubuntu 10.04 ist von Ubuntu 9.10 oder 08.04 möglich. Man sollte die Hinweise aus dem ubuntuusers-Wiki berücksichtigen.

Bei mir hat das Upgrade von Ubuntu 9.10 problemlos funktioniert. Allerdings war nach dem Upgrade nicht automatisch das neue Theme “Ambiance” ausgewählt. Dies kann allerdings über die System-Verwaltung unter Erscheinungsbild problemlos nachgeholt werden.

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Online-Festplatte mit WebDAV

13. März 2010 Andi 7 Kommentare

Mit WebDAV lässt sich unter Ubuntu schnell und einfach der Zugriff auf eine Online-Festplatte einrichten. Viele Hosting-Anbieter haben mittlerweile solche Online-Festplatten im Sortiment. Strato bietet zum Beispiel mit HiDrive eine Online-Festplatte mit 100 GB Speicherplatz für 3,90 EUR pro Monat an. Eine Online-Festplatte eignet sich gut um ein Backup an einem zweiten Ort anzulegen. So sind die persönlichen Daten wie z.B. Bilder noch besser geschützt als auf einer USB-Festplatte. Bedenken sollte man natürlich, dass die Daten das eigene Hoheitsgebiet verlassen.

Aber zurück zur WebDAV unter Ubuntu. Eine Online-Festplatte ermöglicht üblicherweise den Zugang über WebDAV. Unter Ubuntu kann man so ganz einfach eine solche Online-Festplatte einbinden.

  • Im Menü “Orte” auf “Verbindung zu Server …” klicken.
  • Als Dienste-Typ “Sicheres WebDAV (HTTPS) auswählen.
  • Im Dialog die Daten für die Online-Festplatte eingeben. (Werden vom Hoster bereitgestellt).
  • Wenn gewünscht noch die Option “Lesezeichen hinzufügen” auswählen.
  • Mit “Verbinden” bestätigen. Die Verbindung zur Online-Festplatte wird aufgebaut. Über Nautilus kann man anschließend die Online-Festplatte, wie von anderen Speichermedien gewohnt, verwenden.

Weitere Informationen zu WebDAV finden sich im ubuntuuseres-Wiki.

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Facebook-Chat mit Empathy

11. Februar 2010 Andi 6 Kommentare

Seit gestern bietet Facebook die Möglichkeit den Chat über Jabber (XMPP) zu erreichen. Das ist extrem praktisch, da man sich so praktisch mit jedem Chat-Client in den Facebook-Chat einloggen kann. Unter Ubuntu zum Beispiel mit Hilfe von Empathy.

Anleitung

  • Empathy öffnen
  • F4 drücken um ein neues Konto anzulegen
  • “Jabber”-Konto auswählen
  • Anmelde-ID: facebookbenutzername@chat.facebook.com
  • Verbinden und los geht’s!

Weitere Informationen gibt es direkt bei Facebook.

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Boxee mehr als nur TV

24. Januar 2010 Andi 2 Kommentare

Boxee bezeichnet sich selbst als “social media center” und ist seit einiger Zeit als Beta-Version erhältlich. Boxee basiert auf XBMC Media Center, einem Media-Center unter GPL.

Funktionen

  • Musik, Filme und Photos abspielen
  • Media-Sammlungen (lokal oder über Netzwerk) verwalten
  • YouTube, Flickr und andere Web 2.0-Dienste …
  • Grafische Oberfläche für TV-Gebraucht optimiert


Boxee Video

Installation
Um Boxee installieren zu können muss man sich auf boxee.tv registrieren. Anschließend kann ein deb-Paket für Ubuntu 9.04 oder 9.10 heruntergeladen werden. Dieses Paket kann dann wie gewohnt installiert werden. Vorsicht: Man installiert damit Software von Boxee und geht damit ein Sicherheitsrisiko ein (mehr dazu im ubuntuusers-Wiki).

Fazit
Boxee macht in der neuen Beta-Version einen recht ausgereiften Eindruck. Mir gefällt die Bedienoberfläche und die passende iPhone-App. Daher darf Boxee bei mir in nächster Zeit zeigen, was es auf dem Kasten hat. Ein ausführlicher Bericht wird dann natürlich folgen!

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Datensicherung leicht gemacht

3. Januar 2010 Andi 4 Kommentare

Nur eine sinnvolle Datensicherung kann im Falle eines Falles vor dem Verlust wichtiger Daten schützen. Damit immer ein Backup aller wichtigen Daten vorhanden ist sollte die Konfiguration möglichst einfach und die Durchführung automatisch sein. Unter OS X hat Time Machine diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt. Aber auch für Ubuntu gibt es eine passende Lösung: Back In Time.

Back In Time bietet die Möglichkeit ein inkrementelles Backup von beliebigen Ordnern und Dateien in beliebigen Abständen anzulegen. Das bedeutet, dass zu definierten Zeitpunkten eine Datensicherung durchgeführt wird. Damit ist es möglich zu verschiedenen Versionen einer Datei oder eines Ordners zurückzuspringen. Die Konfiguration und die Wiederherstellung erfolgt dabei über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Back In Time basiert auf dem oft verwendeten und beliebten Tool rsync.

Back In Time ist seit Ubuntu 9.10 in den offiziellen Quellen enthalten und kann wie üblich installiert werden sudo aptitude install backintime-gnome oder sudo aptitude install backintime-kde.

Weitere Informationen unter wiki.ubuntuusers.de.

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Arial & Co installieren

7. Dezember 2009 Andi 8 Kommentare

Viele Webseiten sehen ohne einige Schriftarten von Microsoft nicht besonders hübsch aus. Auch unter Ubuntu kann man Andale Mono, Arial Black, Arial, Comic Sans MS, Courier New, Georgia, Impact, Times New Roman, Trebuchet, Verdana und Webdings verwenden.

Für alle Ubuntu-Versionen vor 9.10 kann man dazu das Packet msttcorefonts aus den universe-Quellen installieren. Seit Ubuntu 9.10 verstecken sich die Schriftarten in einem Paket mit dem Namen ttf-mscorefonts-installer.

Eclipse unter Ubuntu 9.10

1. Dezember 2009 Andi 6 Kommentare

Wer unter Ubuntu 9.10 eine aktuelle Eclipse starten möchte wird schnell feststellen, dass sich manche Buttons und andere Controls nicht anklicken lassen. Nach kurzer Suche bin ich auf folgende Probemlösung gestoßen:

export GDK_NATIVE_WINDOWS=true
/opt/eclipse/eclipse

Einfach aber hilfreich!

Edit: Vielen Dank an Benjamin. Über sudo apt-get install eclipse installiert man unter Ubuntu 9.10 Eclipse 3.5.1 und umgeht das Problem gleichzeitig.

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Webcam Logitech C500

10. November 2009 Andi 1 Kommentar

Video-Telefonie ist echt praktisch und auch unter Ubuntu ohne Probleme möglich. Neben Skype und Ekiga gibt es eine Vielzahl von anderen Services, die Video-Telefonie über das Internet ermöglichen. Es ist mittlerweile auch kein Problem mehr eine Webcam zu finden, die unter Ubuntu voll funktionsfähig ist. Üblicherweise werden alle Geräte, die UVC beherrschen von Ubuntu ohne Probleme erkannt und sind ohne Konfigurationsaufwand verwendbar. Von Logitech gibt es eine Liste mit allen hauseigenen UVC-Webcams.

AudioSettingDie Webcam Logitech C500 wurde bei mir unter Ubuntu 9.10 problemlos erkannt. Über Skype war es ohne Konfiguration möglich einen Video-Chat zu beginnen. Um das in die Webcam integrierte Mikrofon zu aktivieren waren folgende Schritte notwendig:

  • System > Einstellungen > Klang auswählen
  • Tab “Eingabe” auswählen
  • Aufnahmelautstärke auf 100% stellen
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Gnotter – Twitter für Gnome

9. August 2009 Andi 2 Kommentare

gnotterAuf der Suche nach einem Client für twitter bin ich auf gnotter gestoßen. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen entwickelt sich aber scheinbar recht zügig. Es gibt fertige Pakete für Ubuntu, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass solche Pakete von Drittanbietern die Systemsicherheit gefährden können.

Gnotter lässt sich zu einem Panel hinzufügen und zeigt danach Tweets aus der Friends-Timeline an. Außerdem kann man über Gnotter selbst Tweets erstellen und dabei soger URLs kürzen. Auch wenn es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, Gnotter ist zur Zeit mein liebster twitter-Client.

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Brute-Force-Angriffe auf SSH abwehren

8. August 2009 Andi 5 Kommentare

2310450525_d948c2d3f6_mAuf heise bin ich über einen interessanten Artikel gestolpert. Dort werden drei verschiedene Möglichkeiten erklärt, wie man Brute-Force-Angriffe auf SSH und andere Dienste verhindern kann. Bei einem Brute-Force-Angriff wird versucht ein Passwort und meist auch den Benutzernamen durch probieren zu erraten. So einen Angriff kann man abwehren, indem man nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen weitere Anmeldeversuche unterbindet.

Mit denyhosts, dass in den Ubuntu-Quellen enthalten ist, kann man Brute-Force-Angriffe verhindern. Installieren kann man den Dienst wie gewohnt über:
aptidute install denyhosts

denyhosts überprüft ständig die Einträge in /var/log/auth.log. Dort werden alle Anmeldeversuche über SSH protokolliert. Wenn ein Angreifer nun versucht durch Probieren Zugangsdaten zu erraten, so setzt denyhosts ihn nach einigen Fehlversuchen auf die Sperrliste unter /etc/hosts.deny. Dadurch werden weitere Verbindungen zwischen der IP-Adresse des Angreifers und dem Server unterbunden. Über die Datei /etc/denyhosts.conf noch genaue Einstellungen vornehmen. Hier kann man zum Beispiel einstellen, nach wievielen Fehlversuchen gesperrt werden soll. Nach Änderungen an der Konfiguration sollte man den Dienst neustarten:
/etc/init.d/denyhosts restart

denyhosts bietet keine 100%ige Sicherheit vor Brute-Force-Angriffen. Denn solch ein Angriff kann natürlich auch verteilt von 1.000enden Rechner erfolgen. Dennoch erschwert denyhosts solch einen Angriff enorm und sollte daher auf keinem Server mit offenem SSH fehlen.

Photo: eriwst, Creative Commons

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