Es ist über 4 Jahre her, dass in diesem Blog der erste Artikel veröffentlicht wurde. Seitdem sind 157 Artikel und 259 Kommentare dazugekommen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Leser, Abonnenten, Kommentatoren und Unterstützer. Das hier wird der letzte Artikel in diesem Blog sein.
Ab sofort wartet unter andreaswittig.info ein neuer Blog darauf mit Inhalt befüllt zu werden. Neuer Blog, neue aber auch alte Themen und Schwerpunkte.
Seit gestern ist Ubuntu 10.04 verfügbar. Das Relase trägt den Codenamen “Lucid Lynx” und enthält viele Neuerungen und Weiterentwicklung (siehe Relase Notes). Ein Upgrade auf Ubuntu 10.04 ist von Ubuntu 9.10 oder 08.04 möglich. Man sollte die Hinweise aus dem ubuntuusers-Wiki berücksichtigen.
Bei mir hat das Upgrade von Ubuntu 9.10 problemlos funktioniert. Allerdings war nach dem Upgrade nicht automatisch das neue Theme “Ambiance” ausgewählt. Dies kann allerdings über die System-Verwaltung unter Erscheinungsbild problemlos nachgeholt werden.
Mit WebDAV lässt sich unter Ubuntu schnell und einfach der Zugriff auf eine Online-Festplatte einrichten. Viele Hosting-Anbieter haben mittlerweile solche Online-Festplatten im Sortiment. Strato bietet zum Beispiel mit HiDrive eine Online-Festplatte mit 100 GB Speicherplatz für 3,90 EUR pro Monat an. Eine Online-Festplatte eignet sich gut um ein Backup an einem zweiten Ort anzulegen. So sind die persönlichen Daten wie z.B. Bilder noch besser geschützt als auf einer USB-Festplatte. Bedenken sollte man natürlich, dass die Daten das eigene Hoheitsgebiet verlassen.
Aber zurück zur WebDAV unter Ubuntu. Eine Online-Festplatte ermöglicht üblicherweise den Zugang über WebDAV. Unter Ubuntu kann man so ganz einfach eine solche Online-Festplatte einbinden.
Im Menü “Orte” auf “Verbindung zu Server …” klicken.
Als Dienste-Typ “Sicheres WebDAV (HTTPS) auswählen.
Im Dialog die Daten für die Online-Festplatte eingeben. (Werden vom Hoster bereitgestellt).
Wenn gewünscht noch die Option “Lesezeichen hinzufügen” auswählen.
Mit “Verbinden” bestätigen. Die Verbindung zur Online-Festplatte wird aufgebaut. Über Nautilus kann man anschließend die Online-Festplatte, wie von anderen Speichermedien gewohnt, verwenden.
Seit gestern bietet Facebook die Möglichkeit den Chat über Jabber (XMPP) zu erreichen. Das ist extrem praktisch, da man sich so praktisch mit jedem Chat-Client in den Facebook-Chat einloggen kann. Unter Ubuntu zum Beispiel mit Hilfe von Empathy.
Wer mal eben kurz eine Telefonkonferenz abhalten will und dazu nicht über die notwendigen technischen Mittel verfügt sollte sich meebl.de genauer anschauen. Der Dienst bietet kostenlose Telefonkonferenzräume. Es fallen nur die üblichen Telefongebühren (mit Telefon-Flaterate also kostenlos) an. Für einen Konferenzraum muss man seine eMail-Adresse angeben und erhält dafür einen Konferenzraum für 72 Stunden. Die Teilnehmeranzahl für die Telefonkonferenz ist nicht beschränkt.
Boxee bezeichnet sich selbst als “social media center” und ist seit einiger Zeit als Beta-Version erhältlich. Boxee basiert auf XBMC Media Center, einem Media-Center unter GPL.
Funktionen
Musik, Filme und Photos abspielen
Media-Sammlungen (lokal oder über Netzwerk) verwalten
Installation
Um Boxee installieren zu können muss man sich auf boxee.tv registrieren. Anschließend kann ein deb-Paket für Ubuntu 9.04 oder 9.10 heruntergeladen werden. Dieses Paket kann dann wie gewohnt installiert werden. Vorsicht: Man installiert damit Software von Boxee und geht damit ein Sicherheitsrisiko ein (mehr dazu im ubuntuusers-Wiki).
Fazit
Boxee macht in der neuen Beta-Version einen recht ausgereiften Eindruck. Mir gefällt die Bedienoberfläche und die passende iPhone-App. Daher darf Boxee bei mir in nächster Zeit zeigen, was es auf dem Kasten hat. Ein ausführlicher Bericht wird dann natürlich folgen!
Nur eine sinnvolle Datensicherung kann im Falle eines Falles vor dem Verlust wichtiger Daten schützen. Damit immer ein Backup aller wichtigen Daten vorhanden ist sollte die Konfiguration möglichst einfach und die Durchführung automatisch sein. Unter OS X hat Time Machine diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt. Aber auch für Ubuntu gibt es eine passende Lösung: Back In Time.
Back In Time bietet die Möglichkeit ein inkrementelles Backup von beliebigen Ordnern und Dateien in beliebigen Abständen anzulegen. Das bedeutet, dass zu definierten Zeitpunkten eine Datensicherung durchgeführt wird. Damit ist es möglich zu verschiedenen Versionen einer Datei oder eines Ordners zurückzuspringen. Die Konfiguration und die Wiederherstellung erfolgt dabei über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Back In Time basiert auf dem oft verwendeten und beliebten Tool rsync.
Back In Time ist seit Ubuntu 9.10 in den offiziellen Quellen enthalten und kann wie üblich installiert werden sudo aptitude install backintime-gnome oder sudo aptitude install backintime-kde.
Bilder sagen mehr als tausend Worte und machen einen Beitrag in einem Blog oft erst richtig wertvoll. Doch die Suche nach passenden Bildern, die auch noch frei verwendet werden dürfen gestaltet sich oft nicht so ganz einfach. Spirix bietet unter dem Slogan “Free images to choose and use!” eine große Anzahl von Bildern gemeinsam mit einer einfachen Suchfunktion an. Die Bilder stehen meist unter Creative Commons-Lizenz und dürfen entsprechend verwendet werden. Spirix bietet die Möglichkeit ein Bild in verschiedenen Größen herunterzuladen. Auf Wunsch auch gleich mit den notwendigen Angaben zur Lizenz und dem Autor des Bildes. Sehr praktisch!
Viele Webseiten sehen ohne einige Schriftarten von Microsoft nicht besonders hübsch aus. Auch unter Ubuntu kann man Andale Mono, Arial Black, Arial, Comic Sans MS, Courier New, Georgia, Impact, Times New Roman, Trebuchet, Verdana und Webdings verwenden.
Für alle Ubuntu-Versionen vor 9.10 kann man dazu das Packet msttcorefonts aus den universe-Quellen installieren. Seit Ubuntu 9.10 verstecken sich die Schriftarten in einem Paket mit dem Namen ttf-mscorefonts-installer.