Seit gestern bietet Facebook die Möglichkeit den Chat über Jabber (XMPP) zu erreichen. Das ist extrem praktisch, da man sich so praktisch mit jedem Chat-Client in den Facebook-Chat einloggen kann. Unter Ubuntu zum Beispiel mit Hilfe von Empathy.
Wer mal eben kurz eine Telefonkonferenz abhalten will und dazu nicht über die notwendigen technischen Mittel verfügt sollte sich meebl.de genauer anschauen. Der Dienst bietet kostenlose Telefonkonferenzräume. Es fallen nur die üblichen Telefongebühren (mit Telefon-Flaterate also kostenlos) an. Für einen Konferenzraum muss man seine eMail-Adresse angeben und erhält dafür einen Konferenzraum für 72 Stunden. Die Teilnehmeranzahl für die Telefonkonferenz ist nicht beschränkt.
Boxee bezeichnet sich selbst als “social media center” und ist seit einiger Zeit als Beta-Version erhältlich. Boxee basiert auf XBMC Media Center, einem Media-Center unter GPL.
Funktionen
Musik, Filme und Photos abspielen
Media-Sammlungen (lokal oder über Netzwerk) verwalten
Installation
Um Boxee installieren zu können muss man sich auf boxee.tv registrieren. Anschließend kann ein deb-Paket für Ubuntu 9.04 oder 9.10 heruntergeladen werden. Dieses Paket kann dann wie gewohnt installiert werden. Vorsicht: Man installiert damit Software von Boxee und geht damit ein Sicherheitsrisiko ein (mehr dazu im ubuntuusers-Wiki).
Fazit
Boxee macht in der neuen Beta-Version einen recht ausgereiften Eindruck. Mir gefällt die Bedienoberfläche und die passende iPhone-App. Daher darf Boxee bei mir in nächster Zeit zeigen, was es auf dem Kasten hat. Ein ausführlicher Bericht wird dann natürlich folgen!
Nur eine sinnvolle Datensicherung kann im Falle eines Falles vor dem Verlust wichtiger Daten schützen. Damit immer ein Backup aller wichtigen Daten vorhanden ist sollte die Konfiguration möglichst einfach und die Durchführung automatisch sein. Unter OS X hat Time Machine diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt. Aber auch für Ubuntu gibt es eine passende Lösung: Back In Time.
Back In Time bietet die Möglichkeit ein inkrementelles Backup von beliebigen Ordnern und Dateien in beliebigen Abständen anzulegen. Das bedeutet, dass zu definierten Zeitpunkten eine Datensicherung durchgeführt wird. Damit ist es möglich zu verschiedenen Versionen einer Datei oder eines Ordners zurückzuspringen. Die Konfiguration und die Wiederherstellung erfolgt dabei über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche. Back In Time basiert auf dem oft verwendeten und beliebten Tool rsync.
Back In Time ist seit Ubuntu 9.10 in den offiziellen Quellen enthalten und kann wie üblich installiert werden sudo aptitude install backintime-gnome oder sudo aptitude install backintime-kde.
Bilder sagen mehr als tausend Worte und machen einen Beitrag in einem Blog oft erst richtig wertvoll. Doch die Suche nach passenden Bildern, die auch noch frei verwendet werden dürfen gestaltet sich oft nicht so ganz einfach. Spirix bietet unter dem Slogan “Free images to choose and use!” eine große Anzahl von Bildern gemeinsam mit einer einfachen Suchfunktion an. Die Bilder stehen meist unter Creative Commons-Lizenz und dürfen entsprechend verwendet werden. Spirix bietet die Möglichkeit ein Bild in verschiedenen Größen herunterzuladen. Auf Wunsch auch gleich mit den notwendigen Angaben zur Lizenz und dem Autor des Bildes. Sehr praktisch!
Gepostet am 7. Dezember 2009 ¬ 17:01h.Andi9 Kommentare »
Viele Webseiten sehen ohne einige Schriftarten von Microsoft nicht besonders hübsch aus. Auch unter Ubuntu kann man Andale Mono, Arial Black, Arial, Comic Sans MS, Courier New, Georgia, Impact, Times New Roman, Trebuchet, Verdana und Webdings verwenden.
Für alle Ubuntu-Versionen vor 9.10 kann man dazu das Packet msttcorefonts aus den universe-Quellen installieren. Seit Ubuntu 9.10 verstecken sich die Schriftarten in einem Paket mit dem Namen ttf-mscorefonts-installer.
Gepostet am 1. Dezember 2009 ¬ 21:53h.Andi7 Kommentare »
Wer unter Ubuntu 9.10 eine aktuelle Eclipse starten möchte wird schnell feststellen, dass sich manche Buttons und andere Controls nicht anklicken lassen. Nach kurzer Suche bin ich auf folgende Probemlösung gestoßen:
Gepostet am 10. November 2009 ¬ 22:07h.AndiKommentar
Video-Telefonie ist echt praktisch und auch unter Ubuntu ohne Probleme möglich. Neben Skype und Ekiga gibt es eine Vielzahl von anderen Services, die Video-Telefonie über das Internet ermöglichen. Es ist mittlerweile auch kein Problem mehr eine Webcam zu finden, die unter Ubuntu voll funktionsfähig ist. Üblicherweise werden alle Geräte, die UVC beherrschen von Ubuntu ohne Probleme erkannt und sind ohne Konfigurationsaufwand verwendbar. Von Logitech gibt es eine Liste mit allen hauseigenen UVC-Webcams.
Die Webcam Logitech C500 wurde bei mir unter Ubuntu 9.10 problemlos erkannt. Über Skype war es ohne Konfiguration möglich einen Video-Chat zu beginnen. Um das in die Webcam integrierte Mikrofon zu aktivieren waren folgende Schritte notwendig:
Das Social Web boomt. Egal ob bei Facebook, StudiVZ oder MySpace überall kann man sich mit guten oder weniger guten Freunden vernetzen. Wer nicht will, dass Kollegen alle Details über das letzte Familienfest erfahren oder dass entfernte bekannte den aktuellen Beziehungsstatus abrufen können, der sollte unbedingt die vielfältigen Einstellungen für die Privatsphäre in sozialen Netzwerken verwenden. Doch wie soll man den Zugang zu Bildern, Profil-Informationen oder Status-Updates sinnvoll gewähren oder sperren? Wie soll man die vielfältigen Einstellungen für mehr Privatsphäre sinnvoll umsetzen?
Fast alle sozialen Netzwerke bieten dazu Gruppen oder Listen an, in die man seine Freunde einordnen kann. Für eine einfache Einteilung kann man sich an Begegnungen im realen Leben orientieren und seine Freunde in folgende Kategorien einteilen:
Umarmung
Hände schütteln
“Hallo” sagen
Die Einteilung fällt einem recht einfach, wenn man sich eine Begegnung und die entsprechende Reaktion darauf vorstellt. Mit den drei Kategorien lassen sich die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook & Co. dann ganz einfach anpassen.
Auf der Suche nach einem Client für twitter bin ich auf gnotter gestoßen. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen entwickelt sich aber scheinbar recht zügig. Es gibt fertige Pakete für Ubuntu, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass solche Pakete von Drittanbietern die Systemsicherheit gefährden können.
Gnotter lässt sich zu einem Panel hinzufügen und zeigt danach Tweets aus der Friends-Timeline an. Außerdem kann man über Gnotter selbst Tweets erstellen und dabei soger URLs kürzen. Auch wenn es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, Gnotter ist zur Zeit mein liebster twitter-Client.